Ausflug aus dem Roman: Bedeutende Opern-Arbeiten von Thomas Körner: Libretti zu R.Hot bzw. die Hitze und zu Leonce und Lena

Thomas Körner hat als Opern-Librettist insgesamt 36 Arbeiten im Auftrag geschrieben. Davon sind zwei Opern sowohl in der DDR – als Uraufführungen in der Staatsoper Unter den Linden – als auch im Westen besonders erfolgreich gewesen.

Unter dem wikipedia-Eintrag zur Staatsoper Unter den Linden findet man unter Pkt. 2 Bedeutende Uraufführungen an der Staatsoper folgende Einträge:

27. Februar 1977 (Apollosaal): R. Hot bzw. Die Hitze.

Opernfantasie in über einhundert dramatischen, komischen, phantastischen Posen. Libretto: Thomas Körner (nach Der Engländer. von Jakob Michael Reinhold Lenz). Musik: Friedrich Goldmann. Dirigent: Friedrich Goldmann, Co-Dirigent: Wolfgang Hafermalz, Regie: Peter Konwitschny

24. November 1979: Leonce und Lena.

Oper in einem Prolog und 2 Akten. Libretto: Thomas Körner (nach dem gleichnamigen Lustspiel von Georg Büchner). Musik: Paul Dessau. Dirigent: Otmar Suitner, Regie: Ruth Berghaus

Beide Beiträge sind im wikipedia-Eintrag Staatsoper Unter den Linden nachzulesen.

Die insgesamt 36 Arbeiten Körners für das Musiktheater findet man im Arbeitsverzeichnis Musiktheater auf der Autorenseite im Jahrbuch für politische Prozesse, IABLIS. Wenn man über den Text fährt, sieht man sofort, welche der Stücke zu weiteren links führen, z.B. s.t.a.a.t. das ist die Mär vom Gevatter ist ein Hörspiel, das man sich anhören kann, oder Die Liebesmaschine.

Gedicht: Sur Egal

Dieses Gedicht Körners kann man nur deuten/entziffern, wenn man einige Abkürzungen der DDR kennt, z.B.
AWeGene-Arbeiter-Wohnungsbaugenossenschaft,
Efdejohlend – FDJ,
TVEMELdesinforme – TV-MarxismusLeninismus-desinformierte,
Diamaden – dem dialektischen Materialismus Verfallene,
Malimone- Malimo war eine Textilware des Erfinders Mauersberger in Limbach (MaLi und Mo stand für Molton, es gab auch „Maliwatt“ für Steppwatte und „Malipol“.

Die anderen Begriffe seien der Fantasie des Lesers überlassen.

Zu lesen ist das Gedicht im Fragment vom Buch Fünfter Kasten Karte (0299b)