Robustes Mandat für den Leser – der Auftrag des Schriftstellers

Thomas Körner bietet uns einen Roman an zum Lesen am Bildschirm. Damit fallen viele Hinweise, wie wir sie vom Buch kennen, weg.

Z.B. gibt es keinen Klappentext, weil es keine Buchklappe gibt.

Gibt es so etwas wie ein Vorwort? Wenn man den Online-Roman von acta litterarum aus aufruft, kommt man zum schwarz gerahmten Bilder-Rahmen, in dem man die paradiesische Gartenanlage, von Thomas Körner handgemalt, erkennt. Klickt man darauf, kommt man als nächstes zu einer Seite, die man im Buch Haupt-Titelblatt nennen würde: im oberen Teil wird der Herausgeber aufgeführt und weitere drucktechnische Hinweise gegeben. Im unteren Teil kann man  drei einzeilige Sentenzen/Hinweise lesen, darunter der Ausdruck:
Robustes Mandat für den Leser

Klicken Sie mal darauf und schauen Sie sich den Auftrag an, den der Schriftsteller Ihnen als Leser gibt.

Hier gelangen Sie direkt zu der Seite mit dem „Robusten Mandat für den Leser“ und klicken Sie diesen Begriff an. (Weiterer Hinweis:  Thomas Körner hat ein Jura-Studium absolviert und hat diesen Begriff sicher ganz bewusst ausgewählt. »Robustes Mandat« hat übrigens in der UN-Charta eine ganz bestimmte Bedeutung.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.